Schulische Schwerpunkte

Bewegung

Bewegung hat eine fundamentale Bedeutung für den ganzheitlichen Entwicklungsprozess des Kindes und für seine individuelle Persönlichkeitsentfaltung.

Dies berücksichtigen wir z.B. durch die wöchentliche Sportstunden, zusätzliche Angebote wie die Basketball- oder Fußball-AG, den Schwimmunterricht in der Klasse 3, die Sportförderstunde und die Bereitstellung von Pausenspielgeräten.

Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen und den Erwerb des Sportabzeichens im Rahmen unseres Sport- und Spielefests.

 

Kreativitätsförderung in gestalterischen, musischen und darstellenden Bereichen

Kinder haben viel Fantasie, sind kreativ und sehr ideenreich. Dies wird auf vielfältige Weise in der Schule für sie erfahrbar. Die Gestaltung der Klassen- und Schulräume stärkt das soziale Miteinander und die Identifikation mit Schule. Hergestellter Fensterschmuck und auch die Bilder, die in den Wechselrahmen auf den Schulfluren ausgestellt werden, schaffen eine freundliche Schulatmosphäre. Im Rahmen des Projektes „Kultur und Schule“ wurden die Kinder in der Gestaltung der Schule einbezogen. Dabei wurde die Schulfassade durch Kinderhände verschönert und die Hausflure mit großen Mobiles dekoriert. Regelmäßige Museumsbesuche und auch Theaterbesuche werden genutzt, um den Horizont der Kinder zusätzlich zu erweitern. Zurzeit nimmt unsere Schule am Theaterprojekt „Kulturstrolche“ teil. In den vergangenen Jahren haben Kinder der Musical-AG in Kooperation mit der Gruppe „Kirche und Schule“, geleitet durch Sabine Cramer religiöse Kindermusicals für viele Schulen aufgeführt. Der Erlös der Aufführungen wurde stets einem guten Zweck zugeführt.

Unsere Schule nimmt seit vielen Jahren am Landesprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ teil. Erfahrene Musikpädagogen stellen unseren SchülerInnen innerhalb des Jekits-Unterrichts alle Musikinstrumente vor. Im zweiten Schuljahr können die Kinder im Anschluss an den Unterricht in der Schule ein Instrument ihrer Wahl erlernen. Unsere Schulfeste werden so von den eigenen Musikgruppen, allen voran den Flötenkindern von Frau Majewski, wunderbar verschönert.

 

Sprachsensibler Unterricht
In unserer heterogenen Schülerschaft treten Schwierigkeiten beim Bearbeiten von Aufgabenstellungen häufig nicht durch Probleme beim inhaltlichen Erfassen, sondern allein (oder zusätzlich) durch sprachliche Hindernisse auf.
Im Fach Deutsch nimmt man dies schon immer als normal an und hat inzwischen eine Vielzahl von Hilfestellungen für Kinder, die zusätzliche sprachliche „Gerüste“ benötigen, im Einsatz (zum Beispiel Wortspeicher). Neu ist, dass auch in allen anderen Fächern dem sprachlichen Aspekt eine zentrale Rolle zugesprochen wird.
Um dieses Wissen in die Lehrerausbildung zu integrieren gibt es das Projekt „Sprachsensibles Unterrichten fördern – Angebote für den Vorbereitungsdienst“, an dem die Hermann-Löns-Schule in Kooperation mit dem Studienseminar Hagen teilnimmt.
Es ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunalen Integrationszentren (LaKI) NRW. Ziel des Projekts ist es, praxisnahe fachspezifische Ausbildungsmodule zu entwickeln, die fest in die zweite Phase der Lehramtsausbildung in NRW implementiert werden sollen, um die Lehramtsanwärter auf den Umgang mit sprachlich heterogenen Klassen und einen sprachsensiblen Unterricht vorzubereiten.

 

Lesekompetenz

Die Entwicklung von Lesekompetenz und die Förderung von Lesemotivation hat eine zentrale Bedeutung, denn Lesenkönnen ist Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und bildet eine Grundlage für einen sicheren Umgang mit den verschiedensten Medien.  

Die Grundschule schafft die Basis für die erfolgreiche Entwicklung von Lesekompetenz und hat somit eine besondere Verantwortung. Uns ist bewusst, dass Schulerfolg besonders stark auch von der Lesefähigkeit des einzelnen Kindes abhängt. Wer schlechter liest, hat jetzt und in der Zukunft Chancennachteile.

Die positive Leseentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler wird gefördert durch

  • Lesen im Unterricht (in allen Fächern)
  • Schulbücherei
  • Leseanreize im Schulgebäude und in den Klassen
  • Leseangebote in der Klasse
  • Klassenlektüren/Ganzschriften
  • Vorlesemütter/Vorleseomas…
  • Lesebegleitung mit Antolin
  • Kooperation mit der Stadtbücherei
  • Teilnahme am ZEUS-Projekt
  • Vorlesewettbewerb

 

Förderung der Medienkompetenz

Medien – insbesondere digitale – spielen bereits im Alltag von Grundschulkindern eine zentrale Rolle. So sind Computer, Laptops, Spielekonsolen, Smartphones und Tablets häufig tägliche Begleiter. Um unsere Schülerinnen und Schüler auf ein reflektiertes und verantwortungsvolles Leben in der modernen Informationsgesellschaft vorzubereiten, knüpfen wir im Schulalltag an diese Lebenswirklichkeit an. Eine Verzahnung des Einsatzes bewährter ‚alter Medien‘ sowie der ‚modernen Medien‘ ist der Leitgedanke unseres Medienkonzeptes.

Das Ziel ist es, eine grundlegende Medienkompetenz am Ende der Klasse 4 zu erreichen. Hierbei orientieren wir uns an den festgelegten Kompetenzen des NRW-Medienpasses:

1. Bedienen und Anwenden

Die Schülerinnen und Schüler kennen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten analoger und digitaler Medien und wenden sie zielgerichtet an.

2. Informieren und Recherchieren

Die Schülerinnen und Schüler entnehmen zielgerichtet Informationen aus altersgerechten Informationsquellen. 

3. Kommunizieren und Kooperieren

Die Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Regeln für eine sichere und zielgerichtete Kommunikation an und nutzen sie zur Zusammenarbeit.

4. Produzieren und Präsentieren

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten unter Anleitung altersgemäße Medienprodukte und stellen ihre Ergebnisse vor.

5. Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und hinterfragen ihr eigenes Medienverhalten. Sie unterscheiden verschiedene Medienangebote und Zielsetzungen.
Eine Voraussetzung für das Erreichen dieser Ziele ist natürlich eine ausreichende Anzahl funktionierender Computern einschließlich der benötigten Programme.

 

Soziales und respektvolles Miteinander

Wir möchten, dass die verbindlichen Regeln unserer Schule von den Schülerinnen und Schülern eingehalten werden, ein freundliches Miteinander gelebt wird und sich alle Kinder als Teil der Schulgemeinschaft fühlen können.

Die Schule ist für die Kinder ein Lebensraum, in dem sie grundlegende soziale Erfahrungen machen. Hierzu gehören auch Konflikte unterschiedlichster Art, zu denen es im Schulalltag immer wieder kommt. Aufgabe der Schule ist es, den Kindern zu einem friedlichen Miteinander zu verhelfen. Dazu gehört das Einhalten geltender Regeln und den respektvollen Umgang aller Beteiligten konsequent zu fordern, aber auch die Kinder zu befähigen und zu unterstützen bei Schwierigkeiten und Problemen friedliche Lösungen zu finden. Wichtig ist uns, dass die Kinder bei Streitigkeiten nicht nach einem Schuldigen suchen, sondern nach Lösungen für ein friedliches Miteinander in der Zukunft.

Zur Umsetzung dieser Aufgabe wurden u.a. folgende Maßnahmen vereinbart:

– „Ampelsystem in den Klassen

-„LUBO“ – Sozialtraining in den Klassen

– Ausbildung von „Streitschlichtern/Streitschlichterinnen als Pausenhelfer“ 

 

Offenheit & Kooperation

Wir setzen auf Offenheit und Kooperation. Auf vielfältige Weise wird in und von unserer Schule „Miteinander zum Wohle der Kinder“ gelebt und umgesetzt. Innerhalb der Schulgemeinschaft sowie in unserer Schulumgebung haben wir viele Bezugs- und Begegnungspunkte. Wir verstehen uns als Teil der Schulgemeinde und möchten den bestehenden Zusammenhalt auch für unsere Kinder erfahrbar machen.

Auch durch die Zusammenarbeit und den Austausch in verschiedenen Netzwerken können wir uns weiterentwickeln und unsere Arbeit verbessern.

 

Kindergarten

Unsere Schule arbeitet besonders mit den benachbarten Kindertagesstätten (Paul-Gerhardt-Kindergarten, AWO-Kindergarten „Heidezwerge“ und Christ-König-Kindergarten) schon immer eng zusammen: Gemeinsam gestalten wir den Übergang kindgerecht. Im Jahresverlauf werden dazu viele gemeinsame Vorhaben durchgeführt.

Dazu gehören der Austausch zwischen Grundschule und Kindergarten, gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktionen genauso wie die Kooperation und gemeinsame Arbeit an Entwicklungsschwerpunkten.

 

Schulen im Team“ = S i T

Unsere Schule nimmt seit Jahren an diesem Projekt teil und ist Mitglied des Netzwerks „Hagen Mitte-Nord“. Mit drei weiteren Grundschulen (Henry-van der Velde, Janusz Korczak, Boloh, Grundschulverbund Freiherr-vom-Stein-Schule), zwei Gymnasien (Fichte-Gymnasium und das Albrecht-Dürer-Gymnasium), der Heinrich-Heine-Realschule, der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule und der Lieselotte-Funcke-Schule (Sekundarschule) arbeiten wir hier an gemeinsam entwickelten Fragen zusammen. Themenschwerpunkte sind zurzeit die Gestaltung der Übergänge beim Schulformwechsel sowie die Sprachförderung.
Netzwerke bilden – das ist die Idee und Aufforderung von „Schulen im Team“ mit dem Ziel der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Grund- und weiterführende Schulen öffnen sich, um sich als lokale Kooperationspartner über Ziele, Methoden und Arbeitsweise einer gerechten Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule abzustimmen und von- bzw. miteinander zu lernen.
Begleitet wird die Netzwerkarbeit von bedarfsgerechten Beratungsangeboten sowie fachlichen Fortbildungen, federführend durch die örtlichen Bildungsbüros. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bildungsbüros koordinieren u.a. auch den Transfer der Arbeitsergebnisse der schulischen Netzwerke in die örtliche Schullandschaft. „Schulen im Team“ ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH in Kooperation mit dem Schulministerium des Landes NRW, gefördert von der Stiftung Mercator.

 

Elternengagement

Und nicht zuletzt, unser wichtigstes Netzwerk:
Wir schätzen uns glücklich, dass viele Eltern unserer Schule Menschen sind, die „anpacken können“: Sie organisieren die Schulbücherei, sind als zuverlässige Obstmütter oder Waffelbäcker/innen im Einsatz. Mit Elternunterstützung bei Festen, Feiern und anderen schulischen Aktionen können wir immer rechnen!

 

Auf einen Blick: Projekte, Aktionen, Wettbewerbe, etc. …

  • Gesunde Ernährung: Teilnahme am EU-Schulobstprojekt
  • “Jedem Kind ein Instrument”: Jekits-Projekt in Kooperation mit der Max-Reger-Musikschule
  • „Kulturstrolche“ -Projekt
  • Begabtenförderung: Forder-Förder-Projekt (FFP) und Drehtür-Modell
  • Sport- und Spielefest
  • Lesewoche
  • Basketball-AG
  • Fußball-AG
  • Musical-AG
  • Soziales Engagement: Begegnungsprojekt (Seniorenheim), Spendenaktion für den Warenkorb, Soli-Brot-Aktion

 

Wettbewerbe:

  • Mathematikwettbewerb
  • Pangea-Wettbewerb
  • Heureka
  • Lesewettbewerb
  • Schwimmwettkampf

 

Außerdem…

  • „Mein Körper gehört mir“ (Prävention von sexuellem Missbrauch)
  • Tag der Freundlichkeit
  • Besuch des Stadttheaters
  • Radfahrtraining in der Jugendverkehrsschule
  • Besuch der Busschule im 4. Schuljahr
  • Trommelaktion
  • Zirkusprojekt

 

… und noch viel mehr!